Licht und Laterne der Zukunft können mehr als nur leuchten – 1882 geht in der Hauptstadt die erste elektrische Straßenbeleuchtung an, knapp 50 weitere Jahre vergingen, ehe sie in den 1930er-Jahren gänzlich elektrisch erstrahlte.

1882 geht in der Hauptstadt die erste elektrische Straßenbeleuchtung an, knapp 50 weitere Jahre vergingen, ehe sie in den 1930er-Jahren gänzlich elektrisch erstrahlte. Heute beleuchten Berlin über 220.000 Laternen. Abends an, morgens aus. Doch Licht und Laterne der Zukunft können mehr. In Adlershof wird dazu gerade eine bislang einmalige Idee verwirklicht. Das Start-up ICE Gateway verwandelt dort gewöhnliche Straßenlaternen in multifunktionale Netzknoten, die noch dazu Strom sparen.

Energiesparen ist Programm in Adlershof. Das gilt auch für die Straßenbeleuchtung. Aber nur eine Straße erhellen, dass wäre wohl zu wenig für eine Laterne in einem Hochtechnologiepark. Das Licht der Zukunft sieht anders aus: Es wird dort eingesetzt, wo es nötig ist, ist definierbar in seiner Stärke und der Dauer seines Einsatzes, es ist über eine App aus der Ferne programmierbar und zu warten. Außerdem meldet es sich selbst bei Betriebsproblemen. Auch die Laternen bekommen neue Aufgaben: Sie sollen Daten sammeln, Verkehrsströme und Umweltdaten messen oder auf die Mittagskarte der Pizzeria oder den Parkplatz auf der anderen Straßenseite hinweisen. Lokale Informationen, zum Beispiel für Passanten zur Verfügung stellen, damit man sie mit jedem beliebigen Gerät per WLAN abholen kann, ohne ins Internet zu gehen. An jeder Straßenecke erhält man andere Infos.

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